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Zahnarztpraxis
Dr. med. dent. Hans C. Müller
Lützowstr. 20
81245 München

Telefon: 089 / 88 91 99 77
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Vom Pasinger Bahnhof aus ist die Praxis in ca. 5 Gehminuten erreichbar.

Parkplätze sind an der Alten Allee ausreichend vorhanden. Bitte beachten Sie, dass Sie von der Pippinger Straße aus nicht links in die Lützowstraße einbiegen dürfen.






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News

Empfiehlt die WHO wirklich...

Die heute Nacht über eine französische Nachrichtenagentur verbreitete Information, die WHO empfehle, jetzt nicht dringende Zahnbehandlungen zu verschieben, um „einer weiteren Ausbreitung des neuartigen Coronavirus vorzubeugen“, ist nicht für alle Länder und alle Infektionslagen weltweit gemeint und basiert auf einer Übersetzung- und Interpretationsungenauigkeit, stellt die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) fest.

Es ist eine globale Empfehlung, die speziell für die Situation in Deutschland interpretiert werden muss. Die aktuelle Ausbreitungssituation von Covid-19 in Brasilien, den USA oder afrikanischen Staaten ist eben nicht mit Deutschland vergleichbar.  In derartigen Infektionslagen rät die WHO in ihrer Originalpublikation, zahnmedizinische Vorsorge-Behandlungen so lange zu verschieben, bis eine ausreichende Reduktion der Übertragungsraten stattgefunden hat - oder gemäß den offiziellen gesundheitspolitischen Empfehlungen auf nationaler, regionaler oder lokaler Ebene zu verfahren. Darin unterscheiden sich die Empfehlungen mit denen der BZÄK nicht.

BZÄK-Präsident Dr. Peter Engel: „In Deutschland haben wir die Infektionsrate aktuell immer noch niedrig, vor allem im Vergleich zu anderen Staaten. Zudem haben wir eigene offizielle nationale Empfehlungen für die Gesundheitsversorgung. Entscheidend sind jedoch auch die hiesigen strengen Hygienevorschriften und die moderne Praxisausstattung: die deutsche Zahnmedizin ist im Bereich Hygiene hervorragend aufgestellt“.

Das zahnärztliche Behandlungsteam unterliegt in Deutschland generell besonders strengen Hygienevorschriften, die zu einem entsprechend hohen Schutzniveau in den Praxen beitragen. Die Vorschriften betreffen jede Praxis, jeden Zahnarzt, jeden Mitarbeiter gleichermaßen. Die Vorgaben für Zahnarztpraxen sind im Hygieneplan und Hygieneleitfaden sowie den Empfehlungen der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention beim RKI „Infektionsprävention in der Zahnheilkunde – Anforderungen an die Hygiene“ festgehalten. Das trägt zu einem entsprechend hohen Schutzniveau in den Praxen bei.

Eine wissenschaftliche Studie des Instituts der Deutschen Zahnärzte (IDZ) hatte die Hygienekosten in Zahnarztpraxen vor Ausbruch von Sars-CoV-2 analysiert: Die Gesamthygienekosten in Zahnarztpraxen in Deutschland betrugen bereits 2016 im Durchschnitt rund 70.000 Euro (das Zehnfache einer Hausarztpraxis 2016). Zum Gesundheitsschutz von Patienten und Mitarbeitern wurden in den (Zahnarzt)Praxen die Vorkehrungen 2020 überall weiter aufgestockt, um einer Übertragung mit SARS-CoV-2 vorzubeugen.

Erkenntnisse aus Wuhan (China), Italien, Südkorea, aber auch bisher vorliegende Berichte aus Deutschland zeigen derzeit, dass die Zahnmedizin weder Infektionen weiterverbreitet, noch ein erhöhtes Risiko für Infektionen für Patienten, Behandler und Team besteht, wenn diese ihre persönliche Standard-Schutzausrüstung wie gewohnt korrekt nutzen. Die generell strengeren Hygienevorschriften in der Zahnmedizin im Vergleich zu anderen Gesundheitsberufen tragen offensichtlich sehr zu einem entsprechend hohen Schutzniveau in den Praxen bei.

Engel: „Es ist schwierig für 193 unterschiedliche Staaten auf der Welt mit sehr ungleichen Gesundheits- und Politiksystemen pauschale Empfehlungen abzugeben. Ein differenziertes Vorgehen und Vorsicht hingegen sind hilfreich, ebenso wie hohe Hygienestandards.“  

Die BZÄK kommt ihrer Verantwortung nach und beobachtet über eine Meldungsmöglichkeit bei Infektionen für zahnärztliche Praxen das dortige Infektionsgeschehen. Darauf basierend werden ihre auf RKI-Vorgaben bestehenden Empfehlungen ständig aktualisiert.

13.08.2020 DGA | Quelle: Bundeszahnärztekammer

“Schulprojekt in Swasiland”

Jeder Zahnarzt bei Trusted Dentists zeichnet sich durch besondere Herzensangelegenheiten aus: Dinge, auf die er oder sie besonderen Wert legen und in die sie besonders viel Kraft investieren. Im Interview erzählt Dr. Dominik Schröder von seiner Herzensangelegenheit, einem Schulprojekt in Swasiland.

Was ist Ihre Herzensangelegenheit? Meine Herzensangelegenheit ist die Bhekephi Primary School in Swasiland. Dort gehen jeden Tag 800 Kinder zur Schule, denn in Swasiland herrscht Schulpflicht. Leider kümmert sich jedoch von Seiten des Staates niemand darum, dass die Schulpflicht auch angemessen umgesetzt werden kann. So ist die Schule viel zu klein für so viele Schüler, die Klassen sind mit jeweils rund 45 Schülern völlig überfüllt. Außerdem fehlt der Platz für eine Bibliothek, in der die Schulbücher gelagert werden könnten.

Swasiland ist ein armes Land und die Schüler dort leben in ärmlichen Verhältnissen. Was durch die Schuluniformen nicht direkt auffällt, wird an den Schuhen sichtbar: sie sind kaputt, haben keine Schnürsenkel oder fehlen komplett. Die Aidsrate in Swasiland liegt bei 45%, viele Kinder sind krank, viele haben ihre Eltern verloren und werden von ihren Geschwistern großgezogen. In die Schule kommen sie unter anderem auch, weil sie dort eine warme Mahlzeit bekommen. Eine Köchin kocht dort jeden Tag für die 800 Kinder.

Meine Frau und Ich haben ein Spendenprojekt ins Leben gerufen, um die erforderlichen 15.000-20.000 Euro für ein neues Gebäude zu sammeln. So kann die Schule eine Bibliothek bekommen und hat genug Platz für alle benötigten Klassenräume. Dieses Projekt liegt mir sehr am Herzen.


Warum investieren Sie genau in dieses Thema Zeit und Engagement? 2018 habe ich mit meiner Familie Urlaub in Südafrika gemacht, da ich dort beruflich immer wieder zu tun hatte. Wir entschlossen uns, auch Swasiland zu besuchen, um das Land kennenzulernen. Da meine Frau Erzieherin ist, wollte sie gerne einen Kindergarten und eine Schule besuchen. So kamen wir an die Bhekephi Primary School und waren sehr schockiert ob der großen Armut.

Den Kindern und der Schulleitung haben wir angemerkt, dass sie über das Interesse der weißen Besucher an ihrer Schule sehr überrascht waren. Das kannten sie so nicht. Im Gespräch mit der Schulleiterin erfuhren wir von der Raumnot und ihrem Wunsch, ein neues Gebäude für eine Bibliothek zu bauen.

Wir sind uns unseres unglaublichen Reichtums im Vergleich mit den Kindern in Swasiland sehr bewusst und wollten gerne etwas davon teilen. Wir wissen, dass wir hier die Möglichkeit haben, das Geld, dass dort so dringend gebraucht wird aufzutreiben. Wir möchten den Menschen dort zeigen, dass sie nicht egal sind und dass ihre Not gesehen wird.


Wie findet die Umsetzung statt? Da meine Frau bei der Kirche arbeitet, konnten wir darüber unkompliziert ein Spendenkonto erstellen. So schaffen wir es, alle Wege kurz zu halten, sodass das Geld schnell und unkompliziert in Swasiland ankommt. Wir arbeiten ehrenamtlich für das Projekt, sodass jede Spende bis auf den letzten Cent der Schule zugutekommt.

Eigentlich war es geplant, dass ich jetzt, im März 2020, nach Swasiland fliege, um den aktuellen Fortschritt zu begutachten und Lehrern und Kindern zu zeigen, dass sie uns nach wie vor sehr am Herzen liegen. Durch die Corona-Krise ist das nun leider nicht möglich, ich werde es aber nachholen. Von den Verantwortlichen vor Ort habe ich erfahren, dass zuletzt das Dach aufgesetzt wurde.

In der Zwischenzeit bemühen wir uns darum, Spender zu finden und investieren selbst neben Zeit natürlich auch Geld in das Projekt. Fotos der Schule und Informationen zum Spendenkonto finden sich auf meiner Homepage.


Warum lohnt sich dieses Engagement für Sie? Es liegt mir am Herzen, etwas von dem Überfluss in dem ich lebe weiterzugeben. Das betrifft nicht nur Geld, sondern auch die privilegierten Möglichkeiten, mit denen ich hier in Deutschland lebe.

Immer wieder wird mir neu bewusst, wie groß die Not dort ist und ich bin froh, etwas tun zu können. Gerade jetzt, während der Corona-Krise, ist die Lage in Swasiland für viele sehr schlimm. Alle müssen zuhause bleiben. Das heißt, dass die Kinder die übliche warme Mahlzeit in der Schule nicht bekommen. Auch die Tagelöhner, die auf der Baustelle an der Schule arbeiten, haben Ausgangssperre. Diese Menschen sterben nicht an Corona, sondern am Hunger, denn ohne die regelmäßigen Einnahmen bleibt ihnen nichts zum Leben.

Es ist mir wichtig, bei so einer Not nicht wegzusehen. Die bescheidene Dankbarkeit der Schüler und der Schulleitung sind der Lohn für mein Engagement.

Finger weg von vorab gefüllten Schultüten

Vorab gefüllte Schultüten enthalten ungesunde Süßigkeiten und Spielwaren, deren Qualität unklar ist. In den letzten Jahren tauchen diese fertig konfektionierten Schultüten vermehrt im Handel auf.

„Im Grunde kauft man dabei die Katze im Sack“, kommentiert Dirk Kropp, Geschäftsführer der Initiative proDente e.V., die Qualität der Produkte. proDente-Tipp: Die Schultüte lieber selbst befüllen und am besten zahnfreundlich! Die proDente Checkliste zur zahngesunden Schultüte liefert viele schöne Ideen für kleine Geschenke, die den angehenden Schulkindern Freude bereiten. „Überraschen Sie Ihr Kind je nach Interesse mit einem kleinen Spielzeug oder etwas zum Basteln“, so Kropp. Glitzerstifte oder Malkreide liegen voll im Trend. Ball oder Springseil bereiten Freude und können nach der Schule direkt mit den neuen Freunden ausprobiert werden. Auch über Nützliches freuen sich die stolzen Erstklässler. So helfen schöne Aufkleber mit Namen den Inhalt des Schulranzens zu organisieren. Lichtreflektoren machen den Schulweg sicherer. Ein Anhänger für das erste Schlüsselbund, eine Uhr oder ein Portemonnaie unterstützen zudem die zunehmende Selbständigkeit der Kinder.
Süßes bewusst auswählen

Traditionell findet sich in der Schultüte viel Süßes. Zucker ist jedoch Nährstoff für Bakterien und kann Zahnkaries verursachen. Familie und Freunde sollten daher bewusst auswählen, welche Dinge sie schenken möchten. Lieber einige Lieblingssüßigkeiten des angehenden Schulkindes bewusst auswählen oder auf zuckerfreie, zahnfreundliche Produkte setzen. Sie sind wissenschaftlich getestet und am Siegel „Zahnmännchen“, dem weißen Zahn mit Schirm, zu erkennen. Die Aktion Zahnfreundlich e.V. listet alle zahnfreundlichen Produkte auf ihrer Webseite.
Kostenfreie proDente Kinderbücher für Leseanfänger
Auch ideal für die zahngesunde Schultüte: Kinderbücher rund ums Zähneputzen. Die beiden Bilderbücher regen zum ersten Selberlesen, Vorlesen oder dazu an, der eigenen Fantasie freien Lauf zu lassen. Interessierte können die kostenfreien Kinderbücher bei proDente unter der Telefonnummer 01805-55 22 55 oder auf www.prodente.de unter dem Menüpunkt „Informationsmaterial für Patienten“ beziehen.

Übrigens: Eltern sollten ihrem Grundschulkind die Zähne so lange nachputzen, bis es flüssig Schreibschrift beherrscht.

06.08.2020 DGA | Quelle: Initiative proDente e.V.

Zahnarzt-Besuche nicht länger aufschieben - denn Schutz vor Corona ist sichergestellt

"Das deutsche Gesundheitssystem hat sich sehr gut auf die Herausforderungen der Corona-Pandemie eingestellt. Das gilt nicht nur für die Intensivbetreuung von Schwerkranken, sondern auch für den alltäglichen Praxisbetrieb der Zahnärztinnen und Zahnärzte. Die zahnärztlichen Praxen sind durch ihre hohen Hygienestandards und durch die Umsetzung der "Corona-bedingt" erforderlichen Planungs- und Distanzmaßnahmen sehr gut vorbereitet, um ihre Patienten sicher und umfassend zu betreuen.

Die Bürgerinnen und Bürger sollten daher jetzt nicht länger aus unbegründeter Sorge vor Ansteckungen ihre Zahnarztbesuche aufschieben oder absagen. Gerade für die Zahngesundheit ist die regelmäßige Vorsorge und frühzeitige Behandlung von Erkrankungen besonders wichtig, um spätere schwerwiegende Schäden zu verhindern. Patienten mit akuten Beschwerden sollten die zahnärztliche Untersuchung keinesfalls hinauszögern, sonst erhöhen sie ihre gesundheitlichen Risiken. Es ist zu beachten, dass die Mundgesundheit Wechselwirkungen mit Allgemeinerkrankungen hat. So kann eine unentdeckte Parodontitis belastende Auswirkungen auf andere Bereiche des Körpers, wie Herzklappen oder Gelenke haben. Wir empfehlen den Patienten, jeweils Kontakt mit ihrem Zahnarzt aufzunehmen.

Die Private Krankenversicherung erstattet in der Corona-Pandemie für jeden Zahnarztkontakt eine Extravergütung für den besonderen Hygieneaufwand und unterstützt damit die Zahnarztpraxen in ihren Bemühungen, bestmöglichen Schutz für ihre Patienten sicherstellen zu können."



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